Es braucht nicht viel

Wie wir unseren Sozialstaat demokratisch, fair & armutsfest machen

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Last edited by Zora Elbe
March 16, 2025 | History

Es braucht nicht viel

Wie wir unseren Sozialstaat demokratisch, fair & armutsfest machen

1. Auflage
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»Der Wechsel zu einem demokratischen, fairen und armutsfesten Sozialsystem ist weniger utopisch als manche denken. Er findet vor allem in unseren Köpfen statt«, so Helena Steinhaus, Gründerin und Vorstand des Vereins Sanktionsfrei. Zusammen mit der Autorin Claudia Cornelsen, ebenfalls im Vorstand von Sanktionsfrei, hält sie fest: Unser Sozialstaat steckt in der Krise. Während die einen Erbschaft und Karriere genießen, darben die anderen ohne Arbeit, ohne Wohnung, ohne Vermögen. Jedes fünfte Kind wächst in Armut auf. Jede dritte Alleinerziehende ist auf Transferleistungen angewiesen. Millionen „Aufstocker“ brauchen trotz Arbeit staatliche Hilfe. Von Armut Betroffene werden ausgegrenzt und stigmatisiert. Auch das neue Bürgergeld ändert daran nichts. Ist das der Sozialstaat, den wir wollen?
Helena Steinhaus und Claudia Cornelsen sagen: nein! Mit überraschenden Fakten und dem Wissen aus ihrer konkreten Arbeit demontieren sie die gängigen Erzählungen über Armut und Reichtum. Und sie zeigen, dass eine gar nicht mal so utopische Vision eines fairen und armutsfesten Sozialsystems möglich ist – wenn man an den richtigen Stellen ansetzt. Die gute Nachricht: Es braucht nicht viel, um das zu realisieren.

Publish Date
Publisher
S. Fischer
Language
German
Pages
256

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Edition Availability
Cover of: Es braucht nicht viel
Es braucht nicht viel: Wie wir unseren Sozialstaat demokratisch, fair & armutsfest machen
30 Aug 2023, S. Fischer
Festeinband (Hardcover) in German - 1. Auflage
Cover of: Es braucht nicht viel
Es braucht nicht viel: Wie wir unseren Sozialstaat demokratisch, fair & armutsfest machen
30 Aug 2023, S. Fischer
ebook in German - 1. Auflage

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Book Details


Table of Contents

Der Anfang – Weg von der Moral rüber in die Wirklichkeit!
Page 10
Nicht noch ein Spendenaufruf!
Page 12
Einladung zum Abenteuertrip der extra Art
Page 14
Bürgergeld – Die Revolution findet nicht statt
Page 17
Millionensummen in der Corona-Zeit
Page 18
Hilferufe aus ganz Deutschland
Page 20
Sanktionsfrei versus Staatsversagen
Page 22
Eine Mücke und die Herde von Elefanten
Page 24
"Bürgergeld" – schöner Name, nix dahinter
Page 25
Puderzucker über einer brutalen Wirklichkeit
Page 27
Arbeitsmarktpolitische Borniertheit
Page 29
Regelsatz & Mindestlohn – Fake-Kampagne in vier Akten
Page 33
Wie trennt man Regelsatz und Mindestlohn?
Page 34
Nicht das Einkommen wächst, sondern der Niedriglohnsektor
Page 36
1. Akt. Die Webseite
Page 38
Ein Tweet, der alle Fehler aufdeckt? Egal!
Page 40
2. Akt. Eine wissenschaftliche Studie
Page 42
Eine Studie, ein Journalist und fertig ist die Bombe
Page 43
3. Akt. Die personifizierte Stimme des Volkes
Page 44
Nora rockt die Qualitätsmedien
Page 46
Eine Parteisoldatin im unfairen Wettbewerb
Page 47
4. Akt. Aggressive Kommunikation der Kernbotschaften
Page 49
Blendgranate Grundeinkommen
Page 50
Theaterfestspiele in der Politik
Page 52
Faktencheck – "Was bedeuten die neuen Regelungen konkret?"
Page 56
Eine Moderationsminute in Slow Motion
Page 58
Der WDR-Fernsehdirektor in unserer Slow-Motion-Analyse
Page 59
45 Milliarden Euro und viel zu viele Details
Page 61
Faktencheck: 150 Quadratmeter
Page 63
Faktencheck: Wohnnebenkosten Energie
Page 65
Faktencheck: Schonvermögen
Page 67
Faktencheck: Zuschläge
Page 68
Faktencheck: Fußballclub und Teilhabe-Dings
Page 70
Faktencheck: Zuverdienstmöglichkeiten
Page 73
Wie enorm ist enorm? Die Niedriglohnfalle
Page 75
Regelsatz – Trick 17, Zirkelschlüsse und fiese Hütchenspielertricks
Page 80
Was ist existenziell und wie viel kostet das?
Page 82
"Spätrömische Dekadenz"
Page 84
Hartz IV bekämpfte Armut nicht, es beförderte sie
Page 87
Regelsatzbemessung: Ein verwirrendes Verfahren
Page 89
Verdeckte Armut und offenkundige Zirkelschlüsse
Page 91
Unverhohlene Manipulation beim Regelsatz
Page 94
Kalkuliert mit der strengen Hand von Vater Staat
Page 95
Betrogen um ein Vermögen von 110 Euro
Page 98
Andrea Nahles: "Dieser Befund ist echt krass."
Page 100
Die Bemessung des Existenzminimums hat Folgen auch für Sie!
Page 101
50 Euro "mehr" Bürgergeld – nur ein fieser Trick
Page 102
Happy Hartz – Zwischen Utopie und Abgrund
Page 107
Echt, Satire – oder einfach nur geschmacklos?
Page 108
Die Bundesagentur kennt ihre eigenen Regeln nicht
Page 110
Die Wirklichkeit ist grässlich hässlich
Page 112
Sie kennen Arme, aber Sie erkennen sie nicht!
Page 116
Eine Art soziales Coming-Out: #IchBinArmutsbetroffen
Page 118
"Asoziale", "Ballastexistenzen" und "Parasiten"
Page 120
Arm und Reich – Die Summe aller "Einzelfälle!"
Page 126
750 Euro – nicht viel, aber doch zu viel
Page 128
Ein einziges großes schwarzes Loch
Page 129
Einzigartig. Aber kein "Einzelfall!"
Page 131
Vermögen wird vererbt. Armut auch
Page 133
Der Zwei-Minuten-Selbst-Check
Page 134
"Oma ihr Häuschen"
Page 137
Wohlfühlzone Mittelschicht
Page 139
Wie fühlt sich Armut an?
Page 140
Wie fühlt sich Reichtum an?
Page 142
Christian Lindner und das unternehmerische Risiko
Page 143
Nur wo Geld ist, ist ein Weg
Page 146
Der Verein Sanktionsfrei – Vom Systemhack zum Tritt in den Hintern
Page 150
Zunächst gab es nur die Idee, sonst nichts
Page 152
Sandkörnchen im großen Bürokratie-Getriebe
Page 155
Die Sanktionsfrei-Kreislaufwirtschaft
Page 157
Clash der Welten und staatlich organisierte Selbstjustiz
Page 159
Ein "Einzelfall!" – plakativ, platt und emotional!
Page 163
HartzPlus – ein zivilgesellschaftliches Experiment
Page 166
Aus dem kleinen Experiment wird eine große Feldstudie
Page 168
Jobcenter – Expedition ins Unbekannte
Page 173
Stellen Sie keine Fragen. Das geht Sie nichts an
Page 175
Wer nicht lernt, um Hilfe zu bitten, ist dem Untergang geweiht
Page 178
Keine Partystimmung im Jobcenter
Page 179
Sozialstaat im Ernst – oder doch Satire?
Page 182
Einfach menschlich sein
Page 183
"Wir lassen niemanden im Dunkeln"
Page 185
Jobcenter-Schreiben – künftig freundlich und klar
Page 188
Dolmetscher Jobcenter-Klartext
Page 190
Sprache schafft Rechtssicherheit und sichert Macht
Page 192
Unfassbare Härte gegenüber Menschen, die einfach nichts haben
Page 194
Bundesverfassungsgericht – Jahrhundert-Urteil mit halbherzigen Folgen
Page 199
Sanktionen haben eine lange düstere Geschichte
Page 200
Sofort Schluss! Regeln für den Übergang
Page 203
Minimum ist Minimum. Weniger geht nicht
Page 205
Hausaufgabe: Wissenschaftliche Belege!
Page 208
Voilá: Unsere einzigartige HartzPlus-Studie!
Page 210
Kein echtes Interesse in Nürnberg
Page 212
Einladung in die Bundespressekonferenz
Page 215
Deutliche Ergebnisse, aber völlige Ignoranz
Page 216
Die Wissenschaft kannte die Negativeffekte schon lange
Page 219
Sexistisch, rassistisch, bildungs-, sozial- und altersdiskriminierend
Page 221
Mutwillig verkehrt, fadenscheinig verharmlost
Page 224
Unser Schluss – Jetzt sind Sie dran!
Page 229
Was würde passieren?
Page 232
Was gewinnen wir eigentlich?
Page 234
"Deutschland sagt Sorry!"
Page 236
Bürgerhartz – das Quiz
Page 239
Antworten
Page 242
Anmerkungen
Page 246

Edition Notes

Published in
Frankfurt am Main, Deutschland
Copyright Date
2023

Classifications

Dewey Decimal Class
361.650943 [DDC23ger]

Contributors

Typesetter
Katja von Ruville

The Physical Object

Format
Festeinband (Hardcover)
Pagination
255 Seiten : Illustrationen
Number of pages
256
Dimensions
21 x x centimeters
Weight
384 grams

Edition Identifiers

Open Library
OL58173761M
ISBN 13
9783103975574
OCLC/WorldCat
1376438492
Deutsche National Bibliothek
1285995031
LibraryThing
32145838
Goodreads
198856737

Work Identifiers

Work ID
OL42743136W

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