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Ein wesentlicher Faktor für die rasante wirtschaftliche Entwicklung des Niederlausitzer Montanreviers zwischen Domsdorf und Werminghoff (Knappenrode) sowie Calau und Skaska waren die zahlreichen Arbeitskräfte, die dem entstehenden Industrierevier zuströmten. Um ihnen eine Unterkunft zu bieten, aber auch um die angeworbenen Fachkräfte an das eigene Unternehmen zu binden und um sie zu disziplinieren, errichteten vor allem die Montanunternehmen eigene Werkswohnungen, Werkshäuser und Werkskolonien.00Die vorliegende Studie analysiert diese Produkte regionaler Industrialisierung, sie fragt nach den Rahmenbedingungen, ihren politischen, wirtschaftlichen und technologischen Grundlagen und berichtet über den sozialen Wandel, den die Lausitz in dieser Phase wirtschaftlicher Prosperität erlebt hat. Im Fokus stehen dabei die zahlreichen Werkskolonien und deren architektonischer und städtebaulicher Wandel ? ein zunehmend wichtiger Forschungsgegenstand (auch) der Denkmalpflege.
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Subjects
Places
| Edition | Availability |
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1
Zwischen wilhelminischer Bedarfsarchitektur und moderater Moderne: die Werkskolonien im Niederlausitzer Braunkohlerevier
2016, Michael Imhof Verlag
in German
3731904047 9783731904045
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Book Details
Edition Notes
Originally presented as the author's dissertation.
Includes bibliographical references and index.