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Last edited by Gustav-Landauer-Bibliothek Witten
April 17, 2025 | History
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Subjects
Possessiveness, Ontology, Mysticism| Edition | Availability |
|---|---|
|
1
Durchbruch vom Haben zum Sein: Erich Fromm und die Mystik Meister Eckharts
1994, Verlag Ferdinand Schöningh
Hardcover
in German
3506726137 9783506726131
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Book Details
Table of Contents
Erläuterungen
Vorwort
EINLEITUNG: Problemstellung und Methodik
1. Fromms Eckhart-Rezeption und die kontemporäre Mystikforschung
2. Disziplinäre und interdisziplinäre Grundlagen der Untersuchung
2.1. Interdisziplinarität als methodisches Prinzip
2.2. Zur erkenntnisleitenden Divergenz zwischen Psychologie und Geisteswissenschaften
2.3. Interdisziplinäre Rezeptionsanalyse. Methodisches Fundament und analytische Zielsetzung
2.3.1. Der literaturpsychologische Kontext
2.3.2. Literaturwissenschaftliche Rezeptionsforschung als Bezugsrahmen
3. Die Untersuchungsschritte
ERSTER TEIL: Der rezeptions- und forschungsgeschichtliche Kontext des Diskurses
I. Meister Eckhart. Biographie und Werkgeschichte
II. Fromm und die Geschichte der Eckhart-Rezeption und -Forschung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts
1. Die Eckhart-Rezeption vom Spätmittelalter bis zur Frühen Neuzeit
1.1. Die Antagonismen im Eckhart-Bild des 14. Jahrhunderts
1.2. Der fast vergessene Meister. Die Eckhart-Rezeption vom 15. bis zum 18. Jahrhundert
2. Die Anfänge der Eckhart-Forschung
2.1. Die Eckhart-Rezeption der Romantik und des Idealismus als Ausgangspunkt der Forschung
2.2. Das antischolastische Eckhart-Bild des 19. Jahrhunderts
3. Fromm und die Eckhart-Forschung der Jahrhundertwende
3.1. Denifle und die Folgen
3.2. Die philologische Reaktion
3.3. Die Kontroversen der philosophisch-theologischen Forschung
3.4. Eckhart und die jüdische Religionsphilosophie
3.5. Die Perversion einer applizierenden Eckhart-Deutung im Dritten Reich und ihre Folgen
3.5.1. Der neoromantische Eckhart-Kult
3.5.2. Die nationalsozialistische Eckhart-Usurpation
3.5.3. Die Reaktion der Forschung
III. Fromm und die Eckhart-Rezeption und -Forschung nach dem Zweiten Weltkrieg
1. Der rezeptionsgeschichtliche Kontext
1.1. Die Tradition der psychologischen Eckhart-Rezeption
1.1.1. Die Rezeptionsansätze von James, Dürckheim, Maslow und Wilber
1.1.2. Die Eckhart-Rezeption Carl Gustav Jungs
1.2. Die marxistische Eckhart-Rezeption
1.2.1. Eckhart als Theoretiker einer bäuerlich-plebejischen Revolution. Die Eckhart-Interpretation in der DDR
1.2.2. Blochs Eckhart-Rezeption
2. Fromm und die Eckhart-Forschung nach dem Zweiten Weltkrieg
2.1. Grundansätze der philosophischen Eckhart-Forschung
2.1.1. Ontologie und Metaphysik
2.1.2. Eckharts Vernunfttheorie
2.2. Der „Lebemeister“. Die Eckhart-Forschung in der Philologie, Theologie und Religionswissenschaft
2.2.1. Sermo mysticus. Zur deutschen Predigtsprache Meister Eckharts
2.2.2. Der praktisch-seelsorgerische Kontext der Eckhartschen Predigten
2.2.3. Die aktualisierenden Ansätze der Eckhart-Forschung
2.3. Die komparatistische Eckhart-Forschung
2.3.1. Eckhart und der Zen-Buddhismus in abendländischer Sicht
2.3.2. Die Tradition der buddhistischen Eckhart-Interpretation
ZWEITER TEIL: Fromms humanistische Psychoanalyse und Charakterologie
I. Der biographische und der forschungsgeschichtliche Konnex des Frommschen Werkes
1. Leben und Werk Erich Fromms
2. Zur Forschungsgeschichte
II. Fromms Psychoanalyse, Charakterologie und Religionspsychologie
1. Humanismus und Psychoanalyse
1.1. Biographische und geistesgeschichtliche Wurzeln des Frommschen Humanismus
1.2. „Humanistische Psychoanalyse“
2. Fromms philosophische Anthropologie
2.1. Die Natur des Menschen
2.2. Progression und Regression
2.3. Die Bedürfnistheorie
3. Fromms humanistische Charaktertheorie
3.1. Der Charakterbegriff
3.2. Produktivität und Selbstverwirklichung
3.3. Nicht-produktive und produktive Charakterorientierungen im Assimilierungsprozeß
3.3.1. Die nicht-produktiven Orientierungen
3.3.2. Die produktive Orientierung
3.4. Produktive und nicht-produktive Charakterorientierungen im Sozialisationsprozeß
3.4.1. Die nicht-produktiven Orientierungen
3.4.2. Die produktive Orientierung
3.4.3. Grundkorrelationen
3.5. Das Wachtums- und das Verfallssyndrom
3.5.1. Die inzestuöse Symbiose
3.5.2. Der Narzißmus
3.5.3. Biophilie und Nekrophilie
3.5.4. Die Syndromebene
4. Fromms Religionspsychologie
4.1. Der Religionsbegriff
4.2. Die phylogenetische Dimension
4.3. Der religionspsychologische Grundansatz
4.4. Die Theorie der humanistischen und der autoritären Religion
DRITTER TEIL: Die Eckhart-Rezeption Erich Fromms
I. Die Anfänge von Fromms Eckhart-Rezeption
1. Eckhart und die Theorie der humanistischen Religion
1.1. Die Theorie der humanistischen Religion als Ausgangspunkt von Fromms Eckhart-Rezeption
1.2. Meister Eckhart als Musterbeispiel theistischer humanistischer Religiosität
2. Eckharts entidolisierter Gottesbegriff und seine religionsphilosophischen Implikationen
2.1. Eckhart und der jüdische Theismus
2.1.1. Eckharts Interpretation des mosaischen Gottesbegriffs
2.1.2. Eckharts Beeinflussung durch die „negative Theologie“ des Moses Maimonides
2.2. Apophase und „unio mystica“. Eckharts Transzendierung des traditionellen Gottesbegriffs
2.2.1. „Negatio negationis“. Meister Eckharts „paradoxe Logik“
2.2.2. Die unitäre Gottesliebe als Epistemologie der Mystik
3. Meister Eckhart und das Selbstverhältnis des Menschen in einer humanistischen Religion
3.1. X-Erfahrung und Ego-Transzendenz
3.1.1. Die Theorie der X-Erfahrung
3.1.2. Eckhart und der Zen-Buddhismus als theorieimmanente Wurzeln
3.2. Eckharts Theorie der Selbstliebe und ihre psychologische Validität
II. Eckhart und das Paradigma nicht-theistischer humanistischer Religiosität
1. Fromm und die wissenschaftliche Eckhart-Forschung
2. „On the Relativity of Conceptualisation“ – Fromms spezifisches methodisches Fundament
3. Eckharts impliziter Nicht-Theismus
3.1. Die Ambiguität des Eckhartschen Gottesbegriffs und seine religionsgeschichtlichen Wurzeln
3.2. Eckharts liberal-antiautoritärer Grundansatz
3.3. Gott und Gottheit
3.4. Die Gottheit und das Nichts
4. Das Paradigma nicht-theistischer humanistischer Religiosität und seine Exponenten
4.1. Eckhart und die Nichts-Spekulation des Buddhismus
4.2. Eckhart und die „atheistische Mystik“ von Karl Marx
III. Fromms Eckhart-Rezeption im Kontext der Haben-Sein-Problematik
1. Eine erste Annäherung
1.1. Eckharts Schlüsselstellung im Kontext von „Haben oder Sein“
1.2. Eckharts Einfluß auf die Metamorphose der Haben-Sein-Alternative
2. Meister Eckhart und die religionsgeschichtlichen Wurzeln von „Haben oder Sein”
2.1. Die Haben-Sein-Alternative im Alten und im Neuen Testament
2.2. Meister Eckharts Spiritualisierung der Haben-Sein-Problematik
2.2.1. Eckharts Haben-Begriff
2.2.1.1. Eckharts spiritualisierter Grundansatz
2.2.1.2. Ego-Transzendenz versus Askese
2.2.1.3. Wissen als Besitz
2.2.1.4. Die Korrelation von Haben-, Gottes- und Ego-Problematik
2.2.2. Eckharts Seins-Begriff
2.2.2.1. „Sein“ als charakterologischer Begriff
2.2.2.2. Selbstverwirklichung und Ego-Transzendenz
3. Meister Eckhart als spiritus rector der Frommschen Theorie
3.1. Eckharts Einfluß auf Fromms Haben-Begriff
3.1.1. Ego-Problematik und Haben-Begriff
3.1.2. Haben im Sein. Fromms prinzipieller Antiasketismus
3.2. Eckharts Einfluß auf Fromms Seins-Begriff
3.2.1. und Ego-Transzendenz
3.2.2. Aktivität und Selbstverwirklichung
3.2.3. Sein und Schein
3.3. Eckhart und die Einzelkonstituenten der Haben-Sein-Alternative
3.3.1. Sicherheit und Unsicherheit
3.3.2. Egoismus und Solidarität
3.3.3. Freude und Vergnügen
3.3.4. Sünde
3.3.5. Tod
3.3.6. Zeit
4. Vom Haben zum Sein. Meister Eckhart und die Wege und Irrwege der Selbsterfahrung
4.1. Meister Eckhart als Vordenker einer Kunst des Seins
4.1.1. Die Divergenz des Erfahrungsmomentes
4.1.2. Die implizite Präsenz der Eckhartschen Axiomatik
4.1.2.1. Die transtherapeutische Selbstanalyse
4.1.2.2. Die Konzeption des Wohl-Seins
4.2. Eckharts Bedeutung im Kontext von Fromms New-Age-Kritik
4.2.1. Irrwege der Selbsterfahrung und ihre Folgen
4.2.2. Humanistische Religion versus New Age
4.2.2.1. Eckharts rationale Mystik als Gegenmodell zum New Age
4.2.2.2. Spiritualität und soziale Verantwortung. Eckharts doppelter Aktivitätsbegriff
5. Meister Eckhart und die gesellschaftstheoretische Dimension der Haben-Sein-Alternative
5.1. Religiosität und Gesellschaft. Fromm und die ökologische Problematik
5.2. Ego-Problematik und Gesellschaftscharakter
5.2.1. Der Haben-Begriff bei Eckhart und bei Marx
5.2.2. Die Divergenz des Grundansatzes und der Zielsetzung
5.2.3. Eckhart und das Kernproblem der Frommschen Theorie
EPILOG: Fromms Eckhart-Rezeption als Herausforderung für die Forschung
APPENDIX
Unveröffentlichte Fragmente Erich Fromms
I. Einführung
II. Fragmente und Vorarbeiten (1974–76)
1. Corpus I: Master Eckhart and Karl Marx on Having and Being
2. Corpus II: A Comparison
3. Corpus III
4. Corpus IV: Activity and Social Responsibility
5. Corpus V: On Mysticism and Religion
6. Corpus VI
7. Corpus VII
8. Corpus VIII
III. Fragmente und Vorarbeiten (1976–78)
1. Corpus I: On the Relativity of Conceptualisation
2. Corpus II: Non-theistic Religiosity in Buddhism, Eckhart, Marx and Schweitzer
LITERATURVERZEICHNIS
I. Primärquellen
II. Sekundärquellen und Forschungsliteratur
REGISTER
I. Personenregister
II. Sachregister
Edition Notes
Includes bibliographical references (p. [459]-501) and indexes.
Originally presented as the author's thesis (doctoral--Universität Bielefeld, 1991).

