Man liebt nur, was einen in Freyheit setzt

die Lebensgeschichte des Friedrich Schiller

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January 17, 2026 | History

Man liebt nur, was einen in Freyheit setzt

die Lebensgeschichte des Friedrich Schiller

Vor 200 Jahren, am 9. Mai 1805, starb Friedrich Schiller, neben Goethe der wichtigste Dichter des Sturm und Drang und der Deutschen Klassik. Der beste Schlüssel zum Verständnis seines Werkes und seiner Gedanken, die heute vielen als historisch entrückt und abstrakt erscheinen, ist seine Biografie!

"Bist du närrisch geworden, Fritz?", fragt sein Vater den Vierzehnjährigen, als dessen schulische Leistungen bedenklich nachlassen. Doch die Ermahnung nützt wenig: Der Schüler Friedrich Schiller befasst sich allzu intensiv mit literarischen Versuchen. Schon während seiner Schulzeit entstehen erste Szenen seines Dramas Die Räuber. Ein Stück, das ihm ersten Ruhm, hohe Schulden und ein Schreibverbot seines Landesvaters Herzog Carl Eugen einbringen wird. Anders als Goethe war Schiller zeit seines Lebens nicht gerade von Glück verfolgt - eher von seinen Gläubigern, von Misserfolgen und Krankheiten.

Harald Gerlach erzählt dieses Leben voller Verehrung für Schillers literarische und philosophische Meisterwerke, jedoch wohl tuend frei von Klassikerverehrung. Er macht das rebellische und zugleich melancholische Lebensgefühl des Menschen Friedrich Schiller nachvollziehbar, der durch "Überwindung des Schicksals" - man könnte auch sagen "einer ziemlich miesen Wirklichkeit" zu der ersehnten inneren Freiheit gelangen wollte.

Publish Date
Publisher
Beltz & Gelberg
Language
German
Pages
192

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Book Details


Table of Contents

Geleitwort von Prof. Dr. Lothar Ehrlich (Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen)
I. »mag der Sturmwind treiben«: 1782 — Schillers Flucht aus der Heimat
Page 17
II. »gnädigster Herzog«: Der Landesvater Carl Eugen gründet eine militärische Pflanzschule
Page 31
III. »wir wollen ein Buch machen«: Regimentsmedikus und Räuberhauptmann
Page 39
IV. »will ihn nennen den schönen Tag«: Vom Versuch, sich eine Biographie zu erfinden
Page 55
V. »daß komisches mit tragischem wechselt«: Exil in Bauerbach und ein Vertrag aus Mannheim
Page 63
VI. »auf der Folter der Geschäfte«: Schulden, Demütigungen und andere Desaster
Page 77
VII. »Freude, schöner Göftterfunken«: Auf Besuch in Weimar
Page 89
VI. »erwarte nun alle Tage auf eine Vocation«: Ein Herzog stirbt und Schiller entscheidet sich für eine Ehefrau
Page 108
IX. »welcher reichliche Stoff findet sich da!«: Schiller und Goethe erfinden die Klassik
Page 130
X. »der Pfeil ist abgedrückt, er fliegt!«: Für immer in Weimar
Page 148
XI. »das Ungeheure auch lerne erwarten«: 1805 — Schiller erliegt seiner Krankheit
Page 168
Epilog. Ein kurzes Wort zu Schillers Nachwirkungen
Page 176
Zeittafel
Page 185
Bibliographie
Page 189
Bildnachweis
Page 192

Edition Notes

Includes bibliographical references (p. 189-[191]).

Published in
Weinheim, Kurpfalz, Germany

Classifications

Library of Congress
PT2482 .G453 2004

The Physical Object

Format
Paperback
Pagination
190 p.
Number of pages
192

Edition Identifiers

Open Library
OL31743515M
ISBN 10
3407808771
ISBN 13
9783407808776
LCCN
2006485719
OCLC/WorldCat
57198662
Deutsche National Bibliothek
971249768

Work Identifiers

Work ID
OL24045436W

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