»Vier Uhr früh«, sagte der Geschäftsführer höflich zu den beiden letzten Gästen in der Bar. »Wir schließen jetzt.« Er ging hinter die Theke und ließ sich von der Bardame die Kasse übergeben. Das Mädchen trug schon seinen Mantel. Sie war groß und schlank und hatte langes, rotes Haar. Sie warf den beiden Männern einen herausfordernden Blick zu.
»Langweiliger Laden hier!« sagte Rüdiger Simon.
»Machen wir eben woanders weiter.« Sein Freund Clemens WolH stand auf. »Schluß jetzt!« sagte er. »Wir fahren nach Hause.«
Gemeinsam verließen die beiden die Bar. Auf dem Gehsteig blieben sie stehen. Es dämmerte bereits. Viel war nicht mehr los auf der Reeperbahn.
»Die frische Luft!« sagte Clemens und strich sich.mit der Hand über die Stirn. »Ich bin das nicht gewöhnt...« Rüdiger sah sich um.
Die hübsche Bardame kam gerade auf die Straße, und er sprach sie an. »Na, wollen Sie nicht noch ein bißchen mit uns bummeln?«
Sie schüttelte den Kopf. »Ich bin verabredet.«
Clemens schwankte leicht. »Mir wird ganz komisch...«
»Ich fahr dich nach Hause. Gib mir deinen Autoschlüssel!«
»Sie sollten lieber ein Taxi nehmen«, sagte die Bardame. »Sie sind beideganz schön angeschlagen.«
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Last edited by Max Zander
July 7, 2014 | History
Muß ein Verteidiger die Wahrheit sagen?
Oder darf er immer die Unschuld seines Mandanten beteuern? Auch dann, wenn er es anders weiß? .
Die junge, schöne Strafverteidigerin, Dr. Sabine Brückner, steht vor einem schweren Konflikt. Sie soll ihren Mandanten decken, obwohl er ein Schuft ist. Er will seinen unschuldigen Freund für seine Taten büßen lassen. Sie aber will einem Mann helfen, den sie liebt, und daran zerbrechen vielleicht Glück und Gewissen.
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The Physical Object
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Page 5,
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