Politikerinnen

Politisierung und Partizipation auf kommunaler Ebene

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August 5, 2024 | History

Politikerinnen

Politisierung und Partizipation auf kommunaler Ebene

Die Politisierung von Frauen ist nach wie vor weitgehend eine 'black box'. In dieser Studie wird untersucht, was Frauen zum Einstieg in Parteien und Parlamente bewegt und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sie partizipieren (können). Circa zwei Prozent der weiblichen Wahlberechtigten nennen ein Parteibuch ihr eigen. Wenige dieser Frauen werden parteipolitisch aktiv und nur vereinzelte kandidieren für (kommunale) Mandate. Entgegen der üblichen Suche nach den Gründen für die Unterrepräsentanz von Frauen ist in dieser Studie ihr Engagement in Parteien und Parlamenten von Interesse. Im Mittelpunkt stehen Politisierungsprozesse von Frauen auf kommunaler Ebene. Denn dort beginnen in der Regel politische Karrieren. Obwohl die Frage nach den Wegen von Frauen in die Politik demokratietheoretisch und frauenpolitisch zentral ist, gibt es kaum einschlägige empirische Studien. Die Politisierungsprozesse und Partizipationsverläufe von weiblichen Parteimitgliedern liegen noch vielfach im Dunkeln. Diese Forschungslücke schließt die vorliegende Studie. Sie verfolgt darüber hinaus das Ziel, praxisbezogene Reformvorschläge zur paritätischen Partizipation der Geschlechter zu entwickeln.

Publish Date
Language
German
Pages
250

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Edition Availability
Cover of: Politikerinnen
Politikerinnen: Politisierung und Partizipation auf kommunaler Ebene
2013, VS Verlag für Sozialwissenschaften
eBook in German
Cover of: Politikerinnen
Politikerinnen: Politisierung und Partizipation auf kommunaler Ebene
1999, Leske + Budrich
Dissertation in German - Hochschulschrift

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Book Details


Table of Contents

Vorwort
Page 9
Danksagung
Page 15
Einleitung
Page 17
I. Theoretischer und methodischer Zugang
Page 21
A. Politisierung - Partizipation: Theoretische Perspektiven
Page 21
1. Problemaufriß und Forschungsübersicht
Page 21
2. Die Entwicklung der Forschungsperspektiven
Page 26
3. Zugang aus der Sozialisationsforschung: Politische Partizipation infolge von Politisierungsimpulsen
Page 29
4. Zugang aus der Parteienforschung: Politische Partizipation infolge intrinsischer Motive
Page 34
5. Zugang aus der Frauenforschung: Politisierung durch frauenspezifische Lebenskontexte?
Page 39
6. Zugang aus der Sozialstrukturforschung: Partizipation im Kontext von Schichtzugehörigkeit
Page 46
7. Fazit: Vier theoretische Forschungsperspektiven
Page 52
B. Methodisch-empirischer Untersuchungsrahmen
Page 55
1. Untersuchungsgruppe
Page 56
2. Datenerhebung
Page 60
3. Auswertung
Page 63
II. Politisierung und Partizipation - Empirische Ergebnisse
Page 71
Vorbemerkung: Kommunalpolitik und Kommunalparlamente
Page 71
A. Sozialstrukturelle Informationen zu den Interviewten
Page 76
1. Herkunftsfamilie
Page 77
2. (Aus-) Bildung und Beruf der Befragten
Page 90
3. Parteipolitischer Werdegang
Page 92
4. Privatleben/Familie
Page 97
5. Fazit: Sozialstrukturelle Besonderheiten der Interviewten
Page 101
B. Der Eintritt in eine Partei
Page 103
1. Eintrittsmuster: Politisierungsimpulse
Page 104
a. „Sie nahmen mich mit.“ Ermunterung durch Freundinnen
Page 104
b. „Geprägt durch die Familie.“ Familiäre Tradition
Page 106
2. Eintrittsmuster: Intrinsische Motive
Page 109
a. „Ich will Einfluß nehmen.“ Politisch-intrinsisch Motivierte
Page 109
b. „Ich wollte die Seiten wechseln.“ Aus den Neuen Sozialen Bewegungen
Page 110
3. Sozialstrukturelle und frauenspezifische Auffälligkeiten
Page 112
4. „Ich wollte nichts erreichen.“ Parteieintritt ohne Ambitionen?
Page 115
5. Fazit: Offenheit, Interesse, Neugier - Der Parteieintritt
Page 119
C. Vom einfachen Parteimitglied zur Kommunalpolitikerin
Page 121
1. Aufstiegsmuster: Politisierungsimpulse
Page 122
a. „Ich bin da reingerutscht.“ Die Ortsverbänden
Page 122
b. „Wegen der Quote werden Frauen gesucht.“ Die Quote
Page 125
c. „Machen Sie mal!“ - Mentorinnen
Page 128
2. Aufstiegsmuster: Intrinsische Motive
Page 130
a. „Mich einmischen.“ Die politisch-intrinsisch Motivierten
Page 130
b. „Ich will in den Bundestag.“ Die Karriere-Motivierten
Page 132
3. Schicht- und frauenspezifische Auffälligkeiten
Page 133
4. Eintritt und Kandidatur aus identischen Beweggründen?
Page 134
5. Wahrnehmung der politischen Praxis
Page 135
a. Die Fremdheit von Frauen in der Politik?
Page 135
b. „Frischer Wind“ durch den „anderen Blick“ von Frauen?
Page 139
6. Fazit: Politisierungsprozesse im Kontext von Schicht und Geschlecht
Page 141
D. Politisierungs- und Partizipationsvoraussetzungen im Parteienvergleich
Page 143
1. Entwicklung von Partizipations-und Ämterinteressen:
Page 143
a. „Das nächste Amt wurde an mich herangetragen.“ Politisierung und Quotenregelung
Page 143
b. Frauenfreundliche Quote - „männerfreundliche“ Strukturen?
Page 149
2. Zur Aneignung von Kompetenzen
Page 152
a. „Es war ein großes Fragezeichen.“ Antizipierte Anforderungen
Page 152
b. „Das lernt man alles erst nach und nach.“ Kompetenzaneignung
Page 158
3. Welche Frauen werden gefördert und rekrutiert?
Page 165
4. Politische Partizipation als emanzipative Erfahrung
Page 169
5. Fazit: Parteien zwischen Politisierung und Partizipationsverhinderung
Page 170
E. Lebenskontextuelle Partizipationsvoraussetzungen
Page 173
1. Günstige Partizipationsvoraussetzungen im Privatleben
Page 174
a. „Freundinnen haben mir zugeraten.“ Zustimmung
Page 174
b. „Nur mit Hilfe von Anderen.“ Unterstützung
Page 175
2. Günstige Voraussetzungen in der Berufswelt
Page 177
a. „Mein Chef fand es gut.“ Einverständnis des Arbeitgebers
Page 177
b. „Im öffentlichen Dienst ist es leichter.“ Zur Freistellung
Page 178
3. Die Dreifach-Orientierung: Konflikte und Chancen
Page 180
a. Explizit genannte Konflikte
Page 181
b. Implizit angesprochene Konflikte: Widersprüche
Page 185
c. Chancen der potentiellen Dreifach-Orientierung
Page 189
4. Fazit: Die Dreifach-Orientierung - Barriere und Freiheit
Page 191
Exkurs: Gemeinsamkeiten aus der Sicht der Interviewten
Page 192
a. „Die Kinder nie hintenanstellen.“ Familiäre Verantwortung
Page 193
b. „Frauen machen anders Politik.“ „Andere“ Politikstile
Page 194
c. „Wir werden nicht ernst genommen.“ Diskriminierungen
Page 197
F. Zwei illustrierende Biographien
Page 199
1. „Ich habe mir alles darauf ausgerichtet.“ Ein „best case“
Page 199
2. „Die Belastung ist schlimm.“ Ein „worst case“
Page 203
III. Weiterführende Schlußfolgerungen
Page 209
A. Schlußfolgerungen zu den Forschungsperspektiven
Page 209
1. Partizipation als interaktiver Prozeß
Page 209
2. Die Dreifach-Orientierung als innovatives Potential
Page 211
3. Ungleichheitsachsen jenseits von „Geschlecht“
Page 215
B. Schlußfolgerungen zur paritätischen Beteiligung
Page 217
1. Chancen und Grenzen der Geschlechterquote
Page 217
2. (Parteien-) Reformen oder Direktdemokratie?
Page 222
C. Ein Ausblick
Page 226
Bibliographie
Page 229
Tabellenverzeichnis
Page 243
Anhang
Page 245

Edition Notes

Published in
Wiesbaden
Series
Forschung Politik (FPOLIT, volume 42)

Classifications

Dewey Decimal Class
320
Library of Congress
H1-970.9

The Physical Object

Format
eBook
Number of pages
250

Edition Identifiers

Open Library
OL50606068M
ISBN 10
3322974588
ISBN 13
9783322974587
OCLC/WorldCat
915608826
Deutsche National Bibliothek
1024405958

Work Identifiers

Work ID
OL15322955W

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