{"subtitle": "Reinheitsmythos und Vernichtungslegitimation im Nationalsozialismus", "description": {"type": "/type/text", "value": "Bisher war unsere Wahrnehmung der \u00bbRassenschande\u00ab-Verfolgung im Nationalsozialismus durch nur wenige spektakul\u00e4re Einzelf\u00e4lle gepr\u00e4gt. Przyrembel zeigt in einer differenzierten Analyse hunderter Gerichts- und Polizeiakten, dass die Verfolgung pers\u00f6nlicher Beziehungen zwischen j\u00fcdischen und nicht-j\u00fcdischen Deutschen nach Erlass der N\u00fcrnberger Gesetze im September 1935 keineswegs am Rande der deutschen Gesellschaft stattfand. Die Deutschen waren in vielf\u00e4ltiger Weise in den Prozess der Ausgrenzung eingebunden: als Denunzianten, als Zeugen vor Gericht oder als Vollstrecker des Justiz- und Polizeiapparats trieben sie die Verfolgung der Juden in Deutschland voran. Doch bereits der blo\u00dfe Verdacht der \u00bbRassenschande\u00ab wirkte sich konstitutiv auf den Alltag der j\u00fcdischen Deutschen aus. Durch die Verbindung von mikro- und makrohistorischen Perspektiven zeigt die Autorin, wie aus Juden Verfolgte und aus Nicht-Juden Akteure der Verfolgung wurden."}, "title": "Rassenschande", "covers": [5520433], "subject_places": ["Germany"], "key": "/works/OL5882345W", "authors": [{"type": {"key": "/type/author_role"}, "author": {"key": "/authors/OL1450578A"}}], "type": {"key": "/type/work"}, "subjects": ["History", "Intermarriage", "Race discrimination", "National socialism", "Political aspects", "Ethnic relations", "Germany, ethnic relations", "Genocide", "Jews", "Persecutions", "Legal status, laws", "Race relations"], "latest_revision": 7, "revision": 7, "created": {"type": "/type/datetime", "value": "2009-12-10T18:08:08.966416"}, "last_modified": {"type": "/type/datetime", "value": "2024-09-10T10:57:47.039715"}}