{"type": {"key": "/type/work"}, "title": "Liber de perfidia Iudaeorum", "subjects": ["Judaism", "Controversial literature", "Early works to 1800", "Judaism, controversial literature"], "authors": [{"type": {"key": "/type/author_role"}, "author": {"key": "/authors/OL11853450A"}}], "key": "/works/OL32652017W", "description": {"type": "/type/text", "value": "\"Amolo, Erzbischof von Lyon (841-852), Nachfolger des wesentlich bekannteren Agobard, kn\u00fcpfte in mehrfacher Hinsicht an dessen Wirken an. So verfasste er den Traktat 'Liber de perfidia Iudaeorum', in dem er sich zun\u00e4chst auf theologischer Ebene mit der j\u00fcdischen Religion auseinandersetzt und versucht, die in seinen Augen falschen Glaubenslehren der Juden zu widerlegen. Den zweiten Teil des Traktats dominiert eine kirchenrechtlich-historische Darstellung des Umgangs christlicher Herrscher mit ihren j\u00fcdischen Untertanen. Dabei ber\u00fccksichtigt Amolo vor allem sp\u00e4tantike Herrscher und die Konziliengesetzgebung im Merowingerreich. Als Vorlage f\u00fcr die am 17. Juni 845 in Meaux zusammengetretene westfr\u00e4nkische Reichssynode erfuhr dieser Abschnitt von Amolos Traktat weite Verbreitung. Der vorliegende Band bietet die kritische Edition des 'Liber de perfidia Iudaeorum' nebst deutscher \u00dcbersetzung und eine detaillierte Analyse der teils ungew\u00f6hnlichen Quellen, aus denen Amolo von Lyon sch\u00f6pfte. Dar\u00fcber hinaus wird die Entstehungsgeschichte des Traktats anhand seiner Vorlagefunktion f\u00fcr das Konzil von Meaux/Paris rekonstruiert.\"--"}, "latest_revision": 3, "revision": 3, "created": {"type": "/type/datetime", "value": "2022-12-19T04:31:21.738329"}, "last_modified": {"type": "/type/datetime", "value": "2026-04-16T02:12:38.276898"}}