{"title": "Die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe der Menschen in der Ur- und Fr\u00fchgeschichte Mitteleuropas und ein Vergleich ihrer anthropologischen Sch\u00e4tzmethoden", "covers": [6292643], "key": "/works/OL15016151W", "authors": [{"type": {"key": "/type/author_role"}, "author": {"key": "/authors/OL285629A"}}], "type": {"key": "/type/work"}, "description": {"type": "/type/text", "value": "Die Arbeit besch\u00e4ftigt sich mit der Methode und dem Ergebnis von Sch\u00e4tzungen der menschlichen K\u00f6rperh\u00f6he f\u00fcr die Ur- und Fr\u00fchgeschichte Mitteleuropas bis zur Moderne. Es werden die verschiedenen Sch\u00e4tzformeln beleuchtet und Fragen ihrer praktischen Umsetzung. Die weit verstreut publizierten Formeln sind in einem Anhang \u00fcbersichtlich zusammengestellt, die verschiedenen Messstrecken werden anhand von Fototafeln veranschaulicht. Aus dem Vergleich der Ergebnisse werden Empfehlungen f\u00fcr die Auswahl der besser geeigneten Formeln abgeleitet.\r\n     Der oft benannte Effekt \u201edie Menschen werden immer gr\u00f6sser\u201d ist von der Jungsteinzeit bis zur Moderne geringer als vielfach vermutet, er betr\u00e4gt nur wenige Zentimeter. Die populationsinterne Variabilit\u00e4t ist mit einer Spanne von 9 cm, in die jeweils zwei Drittel der Menschen fallen, bedeutender als die zeitbedingten Unterschiede. Der Gr\u00f6ssenunterschied zwischen Frauen und M\u00e4nnern liegt durch die Zeiten stabil bei im Mittel 12 cm. Bisherige Studien haben gezeigt, dass die populationsinterne Variabilit\u00e4t auch mit sozialen Unterschieden einhergeht, wonach \u201earm und reich\u201d sich im Mittel oft um etwa 3 cm unterscheiden. Im fr\u00fchen Mittelalter besteht diese Beziehung nicht: die Lebensumst\u00e4nde auch der einfachen Leute waren so gut, dass sie eine hohe K\u00f6rpergr\u00f6sse erreichten."}, "latest_revision": 3, "revision": 3, "created": {"type": "/type/datetime", "value": "2010-03-19T01:04:58.784484"}, "last_modified": {"type": "/type/datetime", "value": "2023-09-17T07:44:02.127095"}}