Angst und Vorurteil
Gisela Bleibtreu-Ehrenberg

Angst und Vorurteil

AIDS-Ängste als Gegenstand der Vorurteilsforschung

Originalausg.

Published by Rowohlt in Reinbek bei Hamburg .
Written in German.

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Noch ein AIDS-Buch?

Table of Contents

Vorbemerkung 9
I. Zur Entwicklung der Vorurteilsforschung 11
1. Ältere Ansätze der Vorurteilsforschung 11
2. Persönlichkeitstheoretische Erklärungen der Vorurteilsforschung 15
3. 'Sündenböcke' und 'Blitzableiter' als Opfer von Aggressionen 18
4. Beziehungen zwischen Aggressor und Opfer 23
5. Vorurteile als Bestandteil sozialen Lernens 25
II. Im Reich der Bilder 31
1. Zur sprachlichen Weitergabe sozialer Urteile durch 'Wortbilder' 31
a) Stereotype 31
b) Images 33
2. Zum Hervorrufen von Sozialverhalten durch 'Merk'-Male (Stigmata) 34
a) Begriffliche Abgrenzungen 35
b) Natürliche Stigmata (echte und falsche) 37
c) Künstliche Stigmata (lebenslange und temporäre, positive und negative) 39
d) Pseudo-Stigmata (Verbindung zwischen Stigma- und Ettikettierungstheorie) 41
3. Zur Bedeutung, Wahrnehmung und Wirkung immanenter Bilder (Schemata) 45
a) Kindchen-Schema 45
b) Körper-Bewegungs-Schema 46
c) Ideomotorik und interaktionelle Identifikation 50
III. Zur Angst als Motor von Vorurteilshaftigkeit 51
1. Religiös gespeiste Sexualangst und Vorurteile 51
2. Aktives und passives Meideverhalten bei Tier und Mensch als Ausdruck von Angst vor Versehrung und Krankheiten 52
3. 'Entmenschlichen' als Mittel zur Legitimation von Ausgrenzung und Ausstoßung 58
4. Unterschiedliche Ängste führen zu unterschiedlich bedingten Vorurteilen 61
a) Nomisch bedingte Vorurteile verursachen Konformitätsdruck und Kritiklosigkeit 62
b) Das Instrumentalisieren vorurteilsbehafteter Ängste zahl sich meist aus 65
c) Ängste vor Krankheit, Versehrung und Tod sind leicht aktualisierbar und manipulierbar 66
d) Zur Bedeutung von Erstinformationen für die Entstehung der AIDS-Angst 70
e) Die Lehren der California-Schule: Angst macht böse 72
5. Welche Strategien helfen gegen welche Vorurteile? 76
a) Hilft das kognitive Lernen 'besseren Wissens'? 76
b) Kann soziale Nähe Vorurteile korrigieren? 78
c) Die Bedeutung von Meinungsführern beim Vorurteilsabbau - Besonderheiten der AIDS-Diskussion 83
IV. AIDS-Angst und Ausgrenzungstendenzen 89
1. Zur Geschichte unserer Angst vor Infektionskrankheiten 89
2. AIDS ist keine Seuche 98
3. Zum Wunsch nach hundertprozentiger Sicherheit vor AIDS 101
a) Angst um Kinder 102
b) Ängste im Pflegebreich 104
c) Kondome und 'Restrisiko' 106
4. Der Ruf nach dem starken Staat 108
a) Traditionelle Autoritätsergebenheit 109
b) Schuldzuweisungen an 'Sündenböcke' und 'Blitzableiter' 111
c) Angst vor 'Desperados' 112
d) Abenteuerliche Hochrechnungen 114
e) Aufklärung muß up to date sein 115
V. Ängste und Vorurteile in Beratungssituationen 117
1. Irrationale Ängste und heilsame Vorsicht 117
a) Neurotische AIDS-Ängste 118
b) Ängste um Krankheit, Tod und Sterben 121
c) Beratung muß für alle dasein 124
2. Um den Test zentrierte Ängste und Vorurteile 126
a) Was der Test kann und nicht kann 127
b) Wer sollte sich testen lassen? 128
c) Angst vor Liebesverlust 132
VI. Echte, zugeschriebene und eingebildete Infektionsgefahren 135
1. Angehörige definierter Hauptbetroffenen-Gruppen 136
a) Homosexuelle 136
b) I.v.-Drogenbenutzer 141
c) Prostituierte 147
2. Gruppen mit verstecktem Infektionsrisiko 151
3. Angehörige 'unschuldiger' Hauptbetroffenen-Gruppen: Bluter und Kinder 155
4. Wodurch sich niemals AIDS holt 159
VII. Die Rolle der Medien 163
1. 'Bad news is good news' 163
2. Das Märchen vom 'Schwarzen AIDS' 166
3. Andere Länder - andere AIDS-Vorurteile 167
4. Medien konstruieren die Realität 170
VIII. Um- und Neulernen von Sexualität angesichts von AIDS 175
1. Probleme mit Kondomen 176
a) Kondome sind nötig, aber nicht natürlich 176
b) Kondombenutzung muß gelernt werden 178
c) Kondonbenutzung ist nicht unmoralisch! 179
d) Frauenspezifische Probleme beim Kondomgebrauch 180
2. Begriffsverwirrung um 'Sicheren Sex' 181
a) 'Safer Sex' 181
b) 'Safe Sex' 182
c) Petting 184
3. Zum Ratschlag, Treue sei der beste Schutz 184
4. AIDS-Aufklärung bei Jugendlichen 188
a) Kinder 188
b) Jugendliche 190
c) Schule und AIDS-Aufklärung 192
IX. AIDS und Ethik 195
1. AIDS als 'ethische Immunschwäche'? 195
2. Wissenschaftliche Thesen zu AIDS und Ethik 198
3. Die Einstellung der Kirchen zur AIDS-Frage 201
a) AIDS als Herausforderung an die Kirchen 201
b) Stellungnahme der katholischen Kirche 202
c) Stellungnahme der evangelischen Kirche (EKD) 205
d) Die Fundamentalisten und ihre Sympathisanten 207
X. Zur Diskirminierung von Betroffenen im täglichen Leben - Tends und Schwerpunkte 213
XI. Gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von AIDS-Vorurteilen 245
1. Zur Instrumentalisierung von AIDS zu sachfremden Zwecken 245
2. Hat AIDS auch positive Folgen? 250
3. Falsche Zuschreibungen verhindern die AIDS-Verhütung 252
4. Der Blick über Grenzen weckt Unbehagen 254
Anmerkungen 259
Literaturhinweise

Edition Notes

Includes bibliographical references (p. 299-[310]).

Series Rororo Mann

Classifications

Library of Congress BF575.P9 B56 1989

The Physical Object

Pagination 309, [1] p. ;
Number of pages 309

ID Numbers

Open Library OL1944490M
ISBN 10 3499182475
LC Control Number 90167246
OCLC/WorldCat 22113894
Goodreads 4408807

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